Warum sollten wir über Hunde am Arbeitsplatz nachdenken?

Warum sollten wir über Hunde am Arbeitsplatz nachdenken?

Anhand der Studien und der Aussagen von glücklichen Hundebesitzern ist es erwiesen, dass Hunde das Leben bereichern. In Zeiten von Burnout und Depressionen als psychische Volkskrankheiten schafft ein Hund im Büro einen wundervollen Ausgleich zum vielen Stress, der am Arbeitsplatz und auch im Alltag vorkommt.

Studien belegen die Vorzüge von Hunden am Arbeitsplatz

Eine amerikanische Studie wurde an 50 Maklern durchgeführt. 25 gab man Medikamente gegen zu hohen Blutdruck. Den anderen 25 stellte man einen neuen Arbeitskollegen vor – einen Hund. Ergebnis war, dass die Makler mit dem Hund im Büro einen niedrigeren Blutdruck hatten als ihre Kollegen mit Medikamente. Hinzu kam, dass sie wesentlich entspannter waren.
Randolph Barker von der Virginia Commonwealth University hat im Jahr 2002 untersucht, welchen Einfluss Hunde im Büro auf die Mitarbeiter haben. Dazu wurde den Probanden Blut abgenommen und die Konzentration der Stresshormone darin im Laufe des Tages gemessen. Am stärksten nahmen die Stresshormone im Blut der Mitarbeiter ab, die ihren Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen durften. Aber auch bei den hundelosen Probanden sank der Stresslevel. Sie berichteten außerdem, dass sie die Anwesenheit der Hunde ihrer Kollegen als wohltuend empfanden.

Ausreichend Pausen mit viel Bewegung während der Arbeitszeit erhöhen die Produktivität, verbrennen Kalorien und machen uns wacher und fitter. Und das sind nicht die einzigen Vorteile:

  • Wer sich beim Gassi mehr und regelmäßig bewegt, stärkt sein Immunsystem und entwickelt seltener Allergien und Asthma.
  • Der Stresslevel wird reduziert, man ist zufriedener und wird seltener depressiv.
  • Man lernt mehr Leute kennen, fühlt sich weniger einsam, dafür besser integriert und angenommen.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/23873368 ©2016

Daß ein Hund am Arbeitsplatz das beste Mittel gegen Bürostress ist, propagieren auch britische Forscher seit Jahren. Denn wenn ein Mitarbeiter einen Hund streichelt, sinkt in aller Regel der Blutdruck, und es wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet. Mitarbeiter, die einen Bürohund in der Nähe haben, leiden zudem seltener unter Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, Husten oder Müdigkeit. BBC-Online meldete darüber hinaus kürzlich noch einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: Dank des Spaniels Rupert, den ein Geschäftsführer einer Zeitarbeitsfirma in Bradford mit ins Büro bringt, um seinen Mitarbeitern über Stress und Depressionen hinwegzuhelfen, sind bereits vier der zwölf Raucher in dem Büro zu Nichtrauchern geworden.

Mehr als 1.000 Arbeitnehmer und 200 Personalleiter von US-Firmen haben an einer Studie des Banfield Pet Hospitals teilgenommen, in der der Einfluss von Hunden auf den Büroalltag untersucht wurde. Die Ergebnisse der Befragungen scheinen ziemlich eindeutig zu sein.

Weniger Stress dank Hund im Büro

Laut der Studie gaben 88 Prozent der Arbeitnehmer und sogar 91 Prozent der Personalleiter an, dass ein Hund im Büro für eine gesteigerte Arbeitsmoral sorgt. Ganz ähnlich sehen die Zahlen in Bezug auf das Stresslevel der Beschäftigten aus: 86 Prozent der Arbeitnehmer und 92 Prozent der Personalleiter fühlen sich weniger gestresst, wenn ihnen ein Hund im Büro Gesellschaft leistet. Vor allem Personalleiter erleben sich außerdem als produktiver, wenn ein Hund im Büro anwesend ist.

Mitarbeiter sind loyaler

Insgesamt sieben von zehn Arbeitnehmern gaben im Zuge der US-Studie an, dass sie das Gefühl haben, dass ein Hund im Büro einen positiven Einfluss auf die interne Dynamik und die Moral am Arbeitsplatz habe. 22 Prozent der Befragten meinten sogar, dass sie es als Mitarbeiter ohne Hund durchaus in Betracht ziehen würden, einen Vierbeiner zu adoptieren, sofern das Mitbringen des Tieres zum Arbeitsplatz vom Arbeitgeber gestattet sei. Die Personalleiter haben darüber hinaus in Gesprächen mit potenziellen Arbeitnehmern festgestellt, dass immer häufiger nach der Unternehmenspolitik bezüglich des Mitbringens von Hunden gefragt wird.

Außerdem fördert ein Hund im Büro das Zugehörigkeitsgefühl und die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen. 53 Prozent der Arbeitnehmer aus tierlosen Firmen gaben in der Studie vom Banfield Pet Hospital an, dass sie eher bei ihrem Arbeitgeber bleiben würden, wenn dieser es gestatten würde, Hunde mit ins Büro zu bringen.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Bereits in älteren Studien – wie zum Beispiel der Erhebung des US-amerikanischen CDC (Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention) – wurde immer wieder darauf hingewiesen, welchen Einfluss ein Hund im Büro sogar auf die Gesundheit der Mitarbeiter haben kann: Demnach kann die Anwesenheit eines Vierbeiners dazu beitragen, dass der Blutdruck und der Cholesterinwert von Menschen gesenkt werden. Sogar das Einsamkeitsgefühl, das einige Arbeitnehmer verspüren, können Hunde angeblich mildern. Außerdem “zwingen” Hunde die Mitarbeiter zu kurzen Pausen – entweder, um einen Hundespaziergang zu unternehmen, oder aber um den Vierbeiner ausgiebig zu kraulen.

Viele Menschen haben das Glück, Ihren Hund mit an den Arbeitsplatz nehmen zu dürfen. Doch nicht nur Hund und Halter haben hier Vorteile, auch die meisten Menschen finden die Arbeitsatmosphäre entspannter, wenn ein Hund anwesend ist.

Um die Vorteile des Hund im Büro nutzen zu können, bedarf es der richtigen Rudelführung durch JEDEN Mitarbeiter.

Wie genau das funktioniert, erläutere ich Ihnen sehr gerne bei einem persönlichen Gespräch.

Ich freue mich über Kommentare, Fragen und Antworten. Entdecken Sie noch mehr in meinem Blog...

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