Hunde beim Tierarzt

Der Besuch beim Tierarzt ist für viele Hunde…

unangenehm, für manche stressig, und für einige sogar ein traumatisches Erlebnis.

In der Praxis riecht es nach Medikamenten und Desinfektionsmittel. Auch der Geruch vieler anderer Tiere regt viele Hunde auf. Dazu kommen die Erfahrungen von Spritzen, Zahnreinigung, Krallen schneiden und anderen Behandlungen, die Hunde als unangenehm empfunden haben. Wenn Sie ihren Hund, zum Beispiel, weil er klein ist, einfach in die Praxis zerren, ist das für ihren Hund wie eine Vergewaltigung und stellt ein Traumatisches Erlebnis dar, dass er nie vergessen wird!

Den größten Stress machen den Hunden allerdings ihre Halter. Sie halten an den Erinnerungen der letzten Arztbesuche fest, und erwarten, dass ihr Hund auch beim nächsten Betreten der Praxis wieder ängstlich oder sogar panisch sein wird. Hunde spüren diese Angst der Halter und werden diese Energie spiegeln, und genauso reagieren wie es der Halter erwartet.

Also was gilt es zu tun und zu beachten?

Ihr Hund sollte absolut entspannt sein, bevor Sie die Tierarztpraxis betreten. Gehen Sie ausgiebig mit ihm spazieren. Dann bringen Sie sich selbst in einen entspannten Geisteszustand. Informieren Sie die Mitarbeiter des Tierarztes, dass sie ihren Hund ignorieren, wenn Sie eintreten. Betreten Sie VOR ihrem Hund die Tierarztpraxis für fünf – zehn Sekunden. Dann verlassen Sie den Raum wieder. Achten Sie darauf, dass ihr Hund nicht vor Ihnen rausgeht. Gehen Sie mit ihm eine Minute spazieren. Danach wiederholen Sie das Prozedere, erhöhen dabei die Dauer ihres Aufenthalts in der Praxis sukzessive auf bis zu einer Minute. wenn ihr Hund entspannt bleibt, betreten Sie das Behandlungszimmer. Bleibt ihr Hund entspannt, belohnen Sie ihn mit einem Leckerli. Tun Sie dies entspannt und nicht aufgeregt. dann verlassen Sie den Raum und die Tierarztpraxis .

Gehen Sie mit ihrem Hund erneut eine Minute spazieren, und kehren dann mit ihm zurück bis in das Behandlungszimmer. Zum Abschied sollte er sowohl vom Tierarzt, wie auch von den Mitarbeitern ein Leckerli erhalten. Verlassen Sie die Praxis und gehen mit ihm eine kurze Runde spazieren (Eine Minute). Dann gehen Sie noch einmal in die Praxis. Er bekommt noch mal ein Leckerli. Jetzt können Sie nach Hause gehen.

Ihr Hund wird es Ihnen danken, denn jetzt ist ein Tierarztbesuch für ihn ein entspanntes und freudiges Erlebnis.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen, sich und ihren Hund vor dem Tierarztbesuch zu entspannen, kontaktieren Sie mich.

Ich helfe Ihnen sehr gerne!

Ich freue mich über Kommentare, Fragen und Antworten. Entdecken Sie noch mehr in meinem Blog...

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